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Pilotprojekt mit LEADER-Förderung “DIE Chance für das Dorf” – Analyse von 125 Orten

  • 3. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Zeitraum: 2012

Projektpartner: LAG Vulkaneifel, die Verbandsgemeinden Daun, Gerolstein, Kelberg und Ulmen, IfR Institut für Regionalmanagement, 125 Ortsgemeinden

 

Aus der jahrzehntelangen Erfahrung in der Arbeit mit Dörfern, Stadtteilen und Städten entwickelte Rosemarie Bitzigeio 2010 den Vortrag „Wie bedroht ist das Dorf – was bedroht das Dorf?“, der die Problematik von Gebäudeleerstand und potenziellem Leerstand sowie deren Auswirkungen auf Ortsbild, Attraktivität und Immobilienpreise thematisiert. Der Vortrag wurde in zahlreichen Orts- und Verbandsgemeinden sowie in Kreistagen vorgestellt und bildet die inhaltliche Grundlage für das Projekt „DIE Chance für das Dorf“.


Die Probleme in vielen Orten sind je nach Größe und Lage weitgehend vergleichbar. Ebenso ähneln sich die Handlungsspielräume. Um übertragbare Lösungsansätze für möglichst viele Dörfer zu entwickeln, untersuchte Plan-Lenz in dem Pilotprojekt “DIE Chance für das Dorf” in 125 Dörfern und Stadtteilen zentrale Themen wie Gebäudeleerstand, potenziellen Leerstand, Altersstruktur und Einwohnerentwicklung mittels Datenerhebungen, Ortsbegehungen und persönlichen Gesprächen mit Einwohnerinnen, Einwohnern und politischen Gremien. Zur wissenschaftlichen Fundierung und zur Einbindung in den WEGE-Prozess der Verbandsgemeinde Daun nahm auch das Büro IFR aus Gießen an dem Projekt teil.


Für jeden Dorftyp wurde – abgestimmt auf die jeweilige Verbandsgemeinde – ein sogenanntes „Modelldorf“ ausgewählt, für das eine konkrete Entwicklungskonzeption erarbeitet wurde. Auf Basis der Gesamtergebnisse entstand für jeden Dorftyp eine Handreichung mit übertragbaren, allgemein gültigen Maßnahmen. Diese soll den Dörfern als Orientierung dienen und sie befähigen, entsprechende Schritte eigenständig umzusetzen. 

 

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